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Tertium quid. Uljana Wolfs translinguale Sendung

In der poetologischen Lyrik der Gegenwart werden einerseits Traditionen aus dem vergangenen Jahrhundert fortgesetzt, andererseits lassen sich aber auch neue Tendenzen beobachten, die man als ‚Pluralisierung‘ und ‚Internationalisierung‘ bezeichnen könnte. Der Beitrag geht diesen Entwicklungen anhand...

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Bibliographic Details
Published in:Zeitschrift fuÌr Germanistik 2018-01, Vol.28 (2), p.275-289
Main Author: von Ammon, Frieder
Format: Article
Language:ger
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Description
Summary:In der poetologischen Lyrik der Gegenwart werden einerseits Traditionen aus dem vergangenen Jahrhundert fortgesetzt, andererseits lassen sich aber auch neue Tendenzen beobachten, die man als ‚Pluralisierung‘ und ‚Internationalisierung‘ bezeichnen könnte. Der Beitrag geht diesen Entwicklungen anhand von Texten aus Uljana Wolfs jüngstem Gedichtband meine schönste lengevitch (2013) und aus seinem Umfeld nach und zeigt, wie Wolf in Auseinandersetzung mit hierzulande kaum bekannten Vorbildautoren aus den Vereinigten Staaten ihre translinguale Poetik entwickelt und in die poetische Praxis umsetzt. In contemporary poetological poetry one can observe the continuation of traditions stemming from the twentieth century, but also the emergence of new tendencies, which could be described as ‚pluralization‘ and ‚internationalization‘. This paper examines these tendencies with regard to Uljana Wolf's most recent volume of poetry meine schönste lengevitch (2013) as well as other texts, and shows how Wolf – in dialogue with poets from the United States hitherto unknown in this country – develops her translingual poetics and turns it into poetic practice.
ISSN:0323-7982
2235-1272